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Nexium

Nexium

Nexium (Esomeprazo)l hemmt die Magensäure. Es wird bei Entzündungen und Geschwüren im Magen-Darm-Trakt angewendet, die durch Magnesäure verursacht oder verstärkt werden. Die Magensäure wird in Zellen der Magenwand produziert. Von dort wird sie über eine Transportmechanismus, die Protonenpumpe, in den Magen ausgeschüttet. Nexium (Esomeprazo)l ist ein Protonenpumpen-Hemmer. Er blockiert die Protonenpumpe und unterdrückt damit die Abgabe von Magensäure aus der Magenschleimhaut in den Magen.

Inderm

Inderm

Inderm (Erythromycin) wird gegen Akne eingesetzt. Die Entstehung von Akne wird durch männliche Geschlechtshormone (Androgene) begünstigt. Daher sind häufiger Männer betroffen als Frauen. Aber auch Frauen produzieren in einem gewissen Maße Androgene. Die Hormone regen die Talgdrüsen an, vermehrt Hautfett zu produzieren. Das überzählige Hautfett staut sich und es bilden sich Knötchen. Diese Knötchen werden von Bakterien besiedelt, die sich von Hautfett ernähren.

Tamiflu

Tamiflu

Eine echte Grippe wird durch Influenza-Viren verursacht. Diese Viren befallen menschliche Zellen und vermehren sich dort. Sind die Viren fertig gereift, verlassen sie die alten Zellen und befallen neue. Dadurch wird der Körper erheblich geschwächt. Gerade bei Immungeschwächten, wie chronisch Kranken oder alten Menschen kann eine Grippe auch tödlich verlaufen. Oseltamivir ist ein Neuramidase-Hemmer. Die Neuramidase ist ein Eiweißstoff der Viren, der für die Verbreitung der Grippeviren sorgt.

Nystatin

Nystatin

Dieses Medikament wirkt vorwiegend gegen Hefepilze. Hautpilze und Schimmelpilze werden durch Nystatin nur wenig angegriffen. Gegen Bakterien ist Nystatin wirkungslos. Diese letztere Tatsache ist bei der Behandlung von Darmpilzen von großem Vorteil, da eine Schädigung der erwünschten Darmbakterien - anders als bei der Verwendung von Antibiotika - nicht erfolgt. Die Tatsache, daß das Präparat im Magen-Darm-Trakt nicht aufgenommen wird, hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist vor allem, daß Nystatin nur auf die Oberfläche des Darmes wirkt, ohne den Körper sonst zu belasten.

Melatonin

Melatonin

Die Produktion von Melatonin spielt eine wichtige Rolle bei Schlafstörungen . Melatonin wird in der Zirbeldrüse (Epiphyse) des Gehirns gebildet. Die Zirbeldrüse ist eng mit dem Sehnerv des Auges verbunden und reagiert sofort mit der Produktion von Melatonin, wenn es dämmert. Bei Helligkeit wird die Produktion von Melatonin gehemmt. Melatonin senkt die Aktivität, es bremst und macht müde. Aus diesem Grund könnte man Melatonin auch alsSchlafhormon bezeichnen.

DHEA

DHEA

DHEA (Dehydroepiandrosteron) ist eine körpereigene Substanz, die in der Nebennierenrinde produziert wird. Aus ihr baut der Körper männliche Hormone (Androgene) und weibliche Hormone (Östrogene) auf. Deshalb nennt man es auch Prohormon oder Vorläufersubstanz. DHEA übt aber auch eigenständige androgene und anabole Hormon-Wirkungen aus. Wie viel DHEA der Körper herstellt, hängt stark vom Alter ab. Nach der maximalen Konzentration bei 25-Jährigen nimmt die im Blut kreisende Menge an DHEA stetig ab.

Rhinocort (Budesonid)

Rhinocort (Budesonid)

Bei chronischen Atemwegserkrankungen (Asthma, chronische Bronchitis) bildet sich in den Bronchien eine Entzündung aus, die zur Schleimhautschwellung und Absonderung von zähem Schleim führt, der ständig abgehustet werden muss. Budesonid ist ein Kortikoid. Es besitzt eine stark entzündungshemmende Wirkung. Auf diese Art lindert es die Beschwerden dieser Erkrankungen. Dieses Medikament ist zur langfristigen Behandlung von entzündlichen Atemwegserkrankungen geeignet. Beim akuten Asthma-Anfall ist es nicht wirksam.

Lipitor

Lipitor

Lipitor senkt den Blutfettspiegel. Zu den Blutfetten gehören das gute HDL-Cholesterin, das schlechte LDL-Cholesterin und die Triglyceride. Triglyceride und LDL sollen bestimmte Werte nicht überschreiten, der HDL sollte bestimmte Werte nicht unterschreiten. Die Blutfette sind wichtige Substanzen. So ist Cholesterin ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen und ein Grundbaustein für Hormone und Gallensäuren.

Tretinoin

Tretinoin

Tretinoin stammt vom Vitamin A ab. Es normalisiert das Wachstum und die Ausbildung von Haut- und Schleimhautzellen und wirkt entzündungshemmend. Tretionoin reguliert vor allem die mangelnde Hauterneuerung bei Aknepatienten. Die oberflächliche Hornschicht wird außerdem aufgelockert, und überflüssige Zellen können leichter abgeschilfert werden. In den ersten Wochen der Therapie blüht die Akne erst richtig auf. Trotzdem muss die Behandlung konsequent weitergeführt werden.

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